Burgruine Kürnberg (Bayern - Oberpfalz)

    • Burgruine Kürnberg (Bayern - Oberpfalz)

      1354 gestattete Pfalzgraf Ruprecht II seinem Statthalter in Bayern auf dem "Haidberg" bei Stamsried eine Burg zu Bauen die fortan Kürnberg hieß.
      nach 1500 erfolgte durch den Ritter Ludig von Habsberg der Ausbau der Burg zur Verteidigung mit Feuerwaffen.
      1634 wurde Kürnberg durch die Schweden unter Herzog Bernhard von Weimar zerstört und blieb seither eine Ruine
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    • Eindrucksvolle Überbleibsel aus einer bewegten Geschichte.

      Du hast grossartige Bilder mitgebracht.

      Jetzt steuere ich noch einige Informationen zum Objekt bei:

      Die Ruine Kürnberg liegt versteckt auf einer bewaldeten Höhe etwa einen Kilometer nordöstlich von Stamsried.
      Die Ruine selbst erreicht man über einen ausgeschilderten Wanderweg. Sie ist jederzeit und vollständig zugänglich.
      Kürnberg ist eine der jüngsten Burgengründungen in der weiteren Umgebung. Ihr Erhaltungszustand ist in der Oberpfalz selten: Von Torturm, Batterieturm, Bering, Kapelle, Mauertürmen und Palas sind umfangreiche Mauerreste erhalten.
      Ein Bergfried fehlt, was typisch für eine Burg des späten Mittelalters ist.
      Der turmartige Palas übernahm die Aufgabe des letzten Zufluchtspunktes.
      Auch ansonsten zeigt die Anlage einige Besonderheiten. Die relativ ungeschützte Lage erzwang umfangreiche verteidigungstechnische Maßnahmen. Auf dem relativ flachen Areal vor der Burg sind noch Spuren eines weiteren Grabensystems und einer Vorburg zu finden.
      Die Hauptburg wird durch einen tiefen, teilweise ausgemauerten Halsgraben abgetrennt, der von einer Brücke überquert wird.
      Einst gab es wahrscheinlich je eine Zugbrücke für die beiden Durchgänge des Tores. Der Graben geht im Norden in ein kompliziert untergliedertes Zwingersystem über, das mit schließbaren Durchgängen ausgestattet war und fast die gesamte Nordseite der Anlage abdeckt. Am Ende des Zwingers könnte sich ein halbrunder Mauerturm befunden haben.
      Die Kernburg gliedert sich im Wesentlichen in drei Teile: Die vorgelagerte Baugruppe um den ersten Hof ist durch einen Torturm mit zwei Durchgängen, einen Wehrgang an der Außenmauer, Schießscharten auf Bodenniveau und einen großen Batterieturm gesichert.
      Im großen Hof waren sicher hölzerne Nutzgebäude untergebracht.
      Durch einen weiteren Torturm gelangte man in den zweiten, wesentlich höher gelegenen Hof, in dessen Ummauerung zwei halbrunde Mauertürme stehen. Man könnte diesen Teil auch als Zwingeranlage vor dem eigentlichen Kern der Burg interpretieren. Im Süden des zweiten Hofes liegt die Kapelle, die im Westen eine halbrunde Wandnische abschliesst. Vom zweiten Hof geht es durch ein weiteres, durch einen Turm geschütztes Tor in die Hauptburg mit dem dritten Hof und dem turmartigen, unterkellerten Palas. Er hat in den oberen Stockwerken große Fenster, teilweise mit Sitznischen. Der komplexe Aufbau zeigt deutlich die späte Entstehungszeit der Anlage an, die auf eine Verteidigung gegen Schusswaffen gut vorbereitet war.

      Quelle: urlaub-in-stamsried.de/hp485/K-rnburg.htm
      Geradlinig ist, wer seine Gedanken äussert und diese auch umsetzt.
    • Habe hierzu auch noch das eine oder andere Foto

      Schöne Grüße


      P.S tut mir leid für die doppelten Fotos. Aber lassen sich im Moment von mir nicht löschen.
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    • Die Kürnburg ist wirklich sehr schön, mittlerweile ist sie - der Jahreszeit sei Dank - schon leicht "überzuckert":
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      "Fata volentem ducunt, nolentem trahunt."
      ~ Seneca d.J. ~