Das grüne Band

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    • B.Man schrieb:

      Moin

      Ja, dieses Jahr war ich faul, ich war zwar öfter da in der Gegend, aber den Kolonnenstreifen habe ich dieses Jahr noch gar nicht abgeradelt....

      Ich bin faul :whistling:

      Nun habe ich mich mal wieder aufgerafft mit der Erinnerung das die letzte Tour in Kella heftig war.
      Großenburschla, was wie ein Puzzlestück nach Hessen hereinragt, hat noch mal eine Schippe drauf gelegt.

      3x mal hatte ich keinen Bock mehr und wollte aufhören, Frust und wow lagen ständig dicht beieinander.
      Steigungen von > 30 % die selbst der E Antrieb vom Fatbike nicht mehr geschafft hat und überhitzte Bremsen bergab.
      Geschafft habe ich nur die Hälfte der geplanten Strecke und hatte am Nachmittag trotzdem 40 km auf dem Tacho.

      Da geht es rauf, der Heldrastein im auflösenden Morgennebel





      Nicht Lostway to the Mundepot das ist eine öffentliche genutzte Strasse ;)



      Darunter geht es im Hang parallel zur Werra in Richtung Großenburschla
      Der Grenzstreifen lag terassenförmig im Hang. Sperrstreifen, Kolonnenweg, Sperrzaun.



      Schwerter zu Pflugscharen ?
      Ein Radardom der NVA vom Heldrastein in Großenburschla am Sportplatz



      Da geht's lang ?(



      Das geübte Auge sieht den Wegverlauf auch ohne nach unten zu schauen ;)



      Und dann ging nix mehr.
      Kolonnenweg im steilen Hang entfernt, trotz kräftezehrender Suche kein Weg zu finden.
      Von Hessen übers Feld 8|



      Nix zu machen, die Betonplatten fehlen und der Weg komplett zu gewuchert.
      Der Grenzverlauf ist nur noch an alten Grenzsteinen von 1837 !! zu sehen.
      Der Hang ist so steil, dass dort auf über 500 Meter Länge nie ein Kolonnenweg war.



      Abbruch, anderen Weg suchen.
      Hier rächt sich eine schlechte Vorbereitung.
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Wenn man sich mit der Materie eingelesen hat, weiss man nach was man suchen muss.
      Die Wege der Grenztruppen der Alarmgruppe, die findet man natürlich nicht so auf modernen Karten.

      Poserbildchen



      Die ehemalige Führungsstelle. Die Bäume gab es damals natürlich nicht.



      Wow Moment
      Päusenplätzchen mit Blick Richtung Treffurt / Thüringen



      Hui, Berg runter

      Ende Gelände, Weg wieder verschwunden X(



      ja, da isser ja
      ja, da war mal was, vor vielen Monden. Wieder durchs Dickicht rüber nach Hessen und über einen ziemlichen Umweg herunter ins Tal



      Weiterer Alarmweg um die Ortschaft herum auf der anderen Ortsseite



      Grenzkompanie Großenburschla



      Der Heldrastein, früher Sperrgebiet und NVA Funkaufklärung, heute beliebtes Ausfugsziel



      Unten im Werratal
      Da stehen auch noch diese Uralten Grenzsteine, habe ich im Tal noch nie gesehen :D

      Das Meißfeld ist Königreich Hessen, links ist Königreich Preussen

      bis 1989 stand da dieser hässliche Zaun, jetzt ist da einfach Feld wo merkwürdige Leute mit komischen Fahrrädern drüber holpern :D



      :trinken:
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Khotan schrieb:

      Ich muss gestehen, die Heldrastein-Beule hab ich damals, am Ende eines langen Tages, einfach ausgelassen und bin unten im Tal weitergeradelt.

      Beim Schreiben des Berichts habe ich mir schon gedacht, dass Leute die das erwandern oder komplett abradeln diese extremen Stellen auslassen müssen. Die Wegsuche und die extremen Steigungen sind einfach zu kräftezehrend wenn man länger unterwegs ist.

      Aktueller Track_ 03 SEP 2017 11_04 .kmz

      mal ein Google Earth Link wo ich da herum geirrt bin :D
      Da sieht man auch die Höhenmeter.
      Auf der Mühlenstrasse bin ich zu weit gefahren weil ich mir keine Punkte markiert habe.
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • onkel-howdy schrieb:

      Vielleicht saublöde Frage....aber kennst du die "Soviet Military Maps" App? Da sind sehr viele Schleichwegle von anno dazumal eingezeichnet die es heute ggf nichtmehr wirklich so gibt.

      Diese Karten waren schon vor 30 Jahren wegen der Typischen Sowjetischen Geheim ² Manie sehr ungenau.

      Heute kann man in Gegenden wie dem Grenzverlauf oder den ehemaligen Übungsplätzen die zu Naturschutzgebieten / Reservaten erklärt wurden, damit gar nichts mehr anfangen. Sobald die Wege nicht mehr genutzt werden, wachsen sie innerhalb weniger Jahre völlig zu.

      Selbst mit OSM Karten die ja von Leuten aus der Gegend einigermaßen aktuell gehalten werden, landet man öfters mal in Sackgassen wo es nur noch mit der Machete weiter geht.

      Ich war ein Pfiffig Kerlchen und habe ein Stück übersprungen wo ich das letzte mal aufgehört habe.

      Das war mir zu schwer. Radel ich doch mal gemütlich von Ifta zur A4 / Herleshausen hab ich mir gedacht.

      höhöhö

      Bei Ifta ist an der ehemaligen Grenze ein Parkplatz mit Gedenkstelle und noch einigen Resten der Grenzsperranlagen.
      Von da ausgeschildert sind auch einige Wanderwege. Von da sollte es los gehen.

      Zaun und der Betonierte KFZ Sperrgraben der ja sonst überall fehlt.





      Gleich am Anfang gab es nasse Schuhe.
      Der Weg war komplett zu gewachsen obwohl das ein ausgeschilderter Wanderweg ist 8|



      Statt Betonkeksen schmieriger Schlamm.
      Weder mit dem Rad noch zu Fuss nett wenn es so steil ist.



      Und danach musste ich da rauf:

      goo.gl/maps/TyGHpreyNkL2

      Da wollte ich schon abbrechen, einen anderen Weg gab es aber nicht und zurück war genauso Mist.
      Also da rauf :ach:

      Fast genauso steil wie es rauf ging, ging es auch wieder herunter.

      Und das war dann der Knaller.
      Weg gesperrt und keine Möglichkeit einen anderen Weg zu nehmen *kopfschlag*



      Freusel
      500 Meter wo man einfach mal radeln konnte, aber die Freude war nur kurz



      Achterbahn
      Man kann da aber nicht einfach runtersausen.
      Oft haben die schweren Forstfahrzeuge die Platten kaputt gefahren die ursprünglich mal für IFA, Robur und Trabi gebaut waren.



      Gedenkstelle





      Da bin ich zu Fuss rauf, weil da ist Sackgasse.
      Der Kolonnenweg fehlt und auch sonst erinnert dort nichts mehr an die Grenze.

      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Oben aufm Berch findet man nur alte Grenzsteine.

      GSW bedeutet Großherzugtum Sachsen -Weimar.

      Da geht es so steil zur A4 herunter das es dort keinen Kolonnenweg gab.



      Also um den Berch drum herum durch den Wald zur Führungsstelle



      Privat ?
      Wochenendhäuschen ?(


      Also schöne Aussicht hat man



      Zeit für ein Päuschen.
      Nach 16 km grüne Hölle hatte ich auch keine Lust mehr.
      Hose und Stiefel nass.
      Akku und Flasche leer.



      Für den Rückweg überließ ich die Streckenführung Frau Garmin.
      Klasse, man kann da auch gemütlich Radeln :thumbsup2:



      Aber nach wenigen km verfiel Frau Garmin wieder in alte Muster und schaltete um auf Abenteuermodus
      siff schlabber schmatz



      Und wie immer.
      Die zuständige Grenzkompanie zu diesem Abschnitt, Ifta.




      :trinken:
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Moin

      Tag der Einheit

      Und was mach ich da ?
      Grenzpatrouille von Kirchgandern nach Freienhagen :D

      A38 Heidkopftunnel, Tunnel der Einheit

      goo.gl/maps/YNqQtiaP8312

      Obendrauf verlief früher der Eiserne Vorhang.



      Achtung ! Radfahrer auf der A38 Heidkopftunnel Fahrtrichtung Göttingen



      Grenzkompanie Rustenfelde, jetzt eine Grundschule.







      Auf dem Heidkopf wurde wegen Naturschutz der Plattenweg komplett entfernt.
      Die Strecke gleicht einem Offroadparcour und ist sehr anspruchsvoll zu fahren.
      Schwerer Lehmboden und teilweise blanker Sandsteinfels.
      Für Leute die mit Autos da rauf müssen weil sie dort arbeiten bei Nässe teilweise lebensgefährlich 8|







      Da hatte ich ziemlich die rote Hassmütze auf.
      Der Weg ging ja direkt daran vorbei und drumherum gab es wieder nix X(

      Nach Niedersachsen durch den Wald herunter gestürzt und anderen Weg im Westen gesucht. War ein ziemlich großer Umweg X(

      Der Weg der da zu sehen ist, er endete im Nichts.

      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Nach dem Irrweg wieder rauf auf den Berch.

      Juhu, da gehts lang und die Landschaft wird flacher.



      Hier wird intensive Landwirtschaft betrieben.
      Der Kolonnenweg fehlt und man muss dauernd auf die Karte schauen wo es weiter geht.



      Ah, wieder ratratratrat Betonkekse



      Suuuper Betonkekse mit Walfischdreck und Algengrütze :thumbsup2:

      Kennt ihr das Geräusch wenn man mit einem Löffel in völlig aufgeweichte Corn Flakes patscht ?
      So hört sich das an wenn man da drüber fährt :D



      So wird das nix mit Premium Urbexer / Biker
      Meine Klamotten sahen genauso aus :biggrin1:



      Grenzkompanie Freienhagen



      Da herunter über den Alarmweg und zurück zum Auto.

      Whats next :biggrin1: :grins: :D
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Moin

      Original Aufnahmen aus 1978 von der Westseite der Grenze gefilmt.

      Im Film zu sehen auch einige Passagen die ich hier fast 40 Jahre später vorgestellt habe.

      Eine Doku wie das früher eben üblich war, ohne Sensationen, ruhig erzählt, ohne hektische Schnitte.

      Auch das gezeigte Verhalten der DDR Grenzsoldaten mutet heute sehr seltsam an.

      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Moin

      Ich war mal wieder Grenze.

      Diesmal war das Motto:
      Die Tour der Leiden

      Routine, teilweise schlecht vorbereitet und echt abgedrehter Naturschutz haben die Fahrt ziemlich erschwert.

      Ich entschuldige mich schon mal bei allen Häschen, Feldhamstern, Rehen, Schafen und eventuellen Spaziergängern die sich vor dem alten fluchenden zornigen Mann erschreckt haben :/

      GÜST Bömenzien Aulosen
      da ging es los über das Dreiländereck Sachsen Anhalt, Brandenburg Niedersachsen die Elbe rauf die ab da Grenzfluss war.



      Ratratrat, kennt man ja ....



      Mahnmal Streesow mit einer Darstellung der Grenzsperranlagen.



      Irgendwo dahinten, im Flutungsbereich der Elbe, Schnackenburg Niedersachsen



      Ratratrat ins Dreiländereck. Links Niedersachsen, vor mir auf der anderen Elbseite Brandenburg und der Plattenweg ist in Sachsen Anhalt.



      Ein altes Wehr, lag laut Karte genau auf der Grenze.



      Zeit für Frühstückspause :essen: :bierher:



      Auf nach Schnackenburg.
      Der Plan war, im Westen die Elbe rauf zu radeln und im Osten wieder zurück.

      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Kleines Grenzmuseum in Schnackenburg



      Ein Patroullienboot der Grenztruppen die zusätzlich zu den Massiven Grenzsicherungen noch auf der Elbe Streife fuhren.
      Wie fast überall wo ein Fluss die Grenze bildete, gab es Streitigkeiten zwischen der Bundesrepublik und der DDR um den genauen Verlauf der Grenze und wer den Fluss wie nutzen durfte.



      Kommandoturm vom Westen aus gesehen



      Fähre bei Höhbeck Lenzen.
      Innen Osten rübergemacht für 2 Euro.
      Soviel Spass für wenig Geld :thumbsup2:



      Blick vom umgebauten BT 9 Grenzturm auf die Elbe
      Mittagspause 8)



      Auf dem neuen Elbdeich mit Rückenwind :thumbsup2:



      Halt Moment.
      Der Grenzzaun war damals wo anders und neu mit Rückenwind kann jeder.
      Auf den alten Deich an der Elbe lang.



      Alter Deich wegen Naturschutz unterbrochen.
      Deich gesperrt mit Elektrozaun und ne Schafherde drauf.
      Wat nu ?



      Den ganzen Weg wieder zurück.
      War nicht schön, aber die richtige Entscheidung. Der Schäfer hatte vergessen ein Schild aufzustellen das die Herde von Schutzhunden bewacht wird.
      Die hätten mich vom Rad geholt wenn ich einfach durch die Herde gefahren wäre 8|

      Den Turm den ich von der anderen Seite gesehen hatte, konnte ich dann doch über einen kleinen Pfad erreichen.
      Da hatte der Schäfer auch sein Warnschild aufgestellt :rolleyes:
      Die Hunde haben die selbe Farbe wie die Schafe und liegen dazwischen wenn sie gerade nix zu tun haben.
      Da bekommt man einen schönen Schrecken wenn die an den Zaun gesaust kommen.





      Und mit der Fähre wieder nach Schnackenburg innen Westen rüber.
      Diese Fähren gab es natürlich zu Zeiten der Teilung nicht.



      Bald gehts weiter....
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Dieses Teilstück von Arendsee bis Bömenzien konnte ich direkt vom Campingplatz anfahren :thumbsup1:
      Leider war die doch recht lange Zufahrt zum Kolonnenweg von schweren Forstfahrzeugen ziemlich kaputt gefahren X(



      endlich ratratrat



      Das ganze Stück steht unter der Fuchtel vom BUND.
      Ich weiss nicht was in deren Köpfen vorgeht.
      Kein Mensch kommt da hin weil alles zuwuchert.
      Das ist weder für Wanderer, noch für Tierliebhaber noch für Geschichtsinteressierte interessant. Das ist einfach nur ein Kilometer langer verdammter Gestrüppdschungel.
      Das Fichtenzeug was den ehemaligen Grenzstreifen überwuchert wächst teilweise bis in den Weg hinein.





      Wenigstens mal ein paar km mit den geschlossenen Platten.
      Man fährt aber nur durch einen Tunnel aus undurchdringlichem Gestrüpp und sieht eigentlich sonst nichts.



      Raus aus dem Dschungel, Grenzturm bei Bömenzien



      Mal wieder Zaun



      Der Weg endet hier und auf dem Grenzstreifen weidet eine Kuhherde. Im Westen auch eine Weide, also hier Abbruch und wieder zurück.



      Im Bogen zurück durch Niedersachsen.
      Hier haben die Stürme der letzten Zeit noch mehr zugeschlagen und die Wege sind von den Holzrückern schwer beschädigt.

      Endlich wieder am Grenzstreifen findet man einen als BGS Streifenweg ausgeschilderten Wanderweg auf der Niedersächsischen Seite.



      Ganz toll, nach wenigen km sieht das ganze so aus, kein Vorwärtskommen mehr.



      ich glaube ich lasse den Quatsch und haue ab nach Takatuka Land :thumbsup2:

      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Moin

      Ich bin dann doch nicht ins takatuka Land, sondern habe nördlich von Salzwedel weiter gemacht.
      Nur meine Tarnkappen Urbex Sicherheitsmütze musste ich gegen einen Safarihut tauschen weil ich Sonnenbrand auf den Ohren hatte :D



      Gleich zu Anfangs ein Erfolgserlebnis.
      Die dort vermutete Sowjetische Grenzbeobachtungsstellung auf Anhieb am Rande eines Waldstückes gefunden.



      Viel sieht man nicht mehr, aber die Spuren sind unverkennbar und Typisch.
      Stellungen, Laufgräben und diesmal wieder eine Spezial Unterkunft.



      Das war es dann aber auch an Erfolgserlebnissen.
      Startpunkt des Kolonnenweges bei Hoyersburg an einem Komandoturm



      Nanu ? Keine Platten ?
      Komisch, aber ich bin erst mal weiter



      Nicht nur keine Platten, auch keine Brücke über die Jeetze



      Die Brücke der Grenztruppen ist weg.
      Wenn ich mal genauer geschaut hätte, man kann es bei google sehen :ach:
      Aber nicht nur die, auch die etwas weiter für die Wartung der Erdgasfördersonden.

      Von den Bohrungen nach Erdgas hat ein Kollege mir vor 15 Jahren erzählt.
      ( jaja, wenn die Alten erzählen ;) )

      Die DDR hat da auch direkt einen Steinwurf von der massiv bewachten Grenze nach Erdgas gebohrt.
      Mein Kollege dufte da nicht hin weil er seine Wehrpflicht bei den Grenztruppen abgeleistet hatte.
      Er war zwar ganz woanders, hatte aber eben doch spezielle Kenntnisse über die Grenzsicherungsanlagen.

      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Irrfahrt durch den Erdgasfördersonden Wald. Das hat mir den Rest gegeben und ich hatte wirklich 0 Bock mehr.
      Die Bilder sind in der konfusen Reihenfolge wie ich gefahren bin und nicht von Ost nach Westlicher Richtung wie eigentlich die Fahrstrecke gewesen wäre.

      100 % Offroad
      Statt ratratrat trotz Trockenheit tiefer torfiger Schlamm



      Indiana Jones Bridge



      Super, Plattenweg zuende
      Kuhherde drauf, links und rechts Sumpf und tiefe Entwässerungsgräben





      rrrrrrrrrttttttt
      Der einzig fahrbare Weg, der Erdgasfördersondenhighway. Der Kolonnenweg ist komfortabel gegen diese über die Jahre verschobenen Platten.
      Der Weg führte mehr oder weniger zur Grenzkompanie Seebenau



      GÜST Seebenau / Bergen
      war das schön mal etwas normalen Radweg zu fahren



      Statt über normale Strassen zurück zu fahren hatte ich die fixe Idee wieder auf den Kolonnenstreifen Richtung Auto zu fahren.
      Saublöde Idee. Betonkekse weg, da ist jetzt ein Reitweg
      Ein Panzer oder ein Bagger sind glaube ich das einzigste was auf einem Reitweg noch fährt ohne das einem der Kit aus der Brille fällt X(



      Über viele Umwege zum Turm Nördlich von Seebenau
      Die Wege dort sind fast alles Sackgassen die entweder auf Felder oder zu den Gasfördersonden führen.



      Das war es dann erst mal......
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • Dann ergänze ich mal die Berichte um ein paar Eindrücke vom ersten Tag unserer diesjährigen Etappe:


      Frühmorgens ging es erstmal mit der Brockenbahn von Wernigerode aus hinauf zum Gipfel. Fahrräder können kostenlos im Gepäckwaggon mitgenommen werden.




      Der Brocken. 28 Jahre lang absolutes Sperrgebiet. Hier stand der westlichste Vorposten Moskaus, die Abhöranlage „Jenissej“, betrieben vom sowjetischen Militärgeheimdienst GRU (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije). Rechts befand sich die Abhöranlage „Urian“ der DDR-Staatssicherheit.




      Als ziemlich enttäuschend empfand ich das Brockenmuseum, das in der ehemaligen „Stasi-Moschee“ untergebracht ist. Da hat so manches Dorfmuseum an der ehemaligen Grenze deutlich mehr zu bieten.




      Ein letzter Blick zurück. Mit der Abfahrt über den Hirtenstieg stand eine Herausforderung für Bremsen und Felgen bevor. Musste ausgerechnet jetzt auch noch ein Gewitter aufziehen?




      Geschafft. Über etwa vier Kilometer nur löchrige Panzerplatten mit bis zu 20% Gefälle. Doch auch danach wurde der Weg nicht besser und war eigentlich nicht wirklich fahrradtauglich (Wurzelwerk, Steine, Pfützen).




      Die Eckertalsperre war zu DDR-Zeiten ein kleines Kuriosum. Die Grenze verlief mitten durch den See und die Staumauer (im Hintergrund). Von hier aus versorgte die DDR den Westen mit Wasser. Der Zugang zu der am Ostufer gelegenen Versorgungsleitung und zum „Hahn“ war den westlichen Wasserwerkern allerdings nicht gestattet. Trotzdem gab es nie Probleme mit der Wasserversorgung.




      Auf der Staumauer war der Grenzübertritt durch eine Absperrmauer versperrt. Die einzige Übergangsstelle für die Techniker befand sich im Inneren. Dort markiert (noch heute) ein weißer Strich und das Kürzel „DDR“ den Grenzverlauf.




      Heute erinnert nur noch ein schwarz-rot-goldener DDR-Grenzpfahl mitten auf der Staumauer an die ehemalige innerdeutsche Grenze.




      Kuranstalt Jungborn. Im Zuge der Grenzsicherung wurde in den 1960er Jahren die Anlage komplett beseitigt. Die Kuranstalt war in den Friedrichspark, den Damenluftpark und den Herrenluftpark unterteilt. Letztere trennte eine hohe Holzwand, da viele Kurbehandlungen in Freikörperkultur stattfanden. Inzwischen wurden die Eingangstore zu den Parkanlagen nachgebaut.




      Ein 2008 hübsch rekonstruiertes Lichtlufthäuschen der Naturheilanstalt, wie es früher den Kurgästen als Unterkunft diente.




      Durch die deutsche Teilung wurden viele Bahnverbindungen unterbrochen. Auf dieser Eisenbahnbrücke liegt das letzte noch existierende Gleisstück der ehemaligen Trasse zwischen Ilsenburg und Bad Harzburg.




      Detail des Grenzdenkmals „Tag der Maueröffnung“.




      Der Mauerrest stammt von einer Einrichtung der DDR-Grenztruppen.




      Führungsbunker unter einem längst abgerissenen Beobachtungsturm. Hier war auch mal für einige Zeit ein kleines Grenzmuseum eingerichtet.