Stadtfotografie

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Stadtfotografie

      Irgendwie bisher nicht gefunden, aber vielleicht doch eine nette Idee (vorallem wenn man mal eine Urbexflaute hat, wie ich im Moment) - Städtetrips und die Fotos dazu.

      Heute Brügge:
      Eigentlich war es ein still gehegter Traum, einmal in dieser Stadt versinken zu können. Eigentlich.
      Ich rede von Brügge, einer Stadt im flämischen Teil Belgiens, welche zu großen Teilen von Kriegen verschont wurde und sich daher seinen mittelalterlichen Charme bewahren konnte, der einen aus jeder Gasse anhaucht und ins Gesicht springt. „Wie in einem verfickten Märchen“ – so (wenn vielleicht auch nicht ganz wortgenau) beschreibt der Film „Brügge sehen… und sterben?“ die Stadt und ihre Atmosphäre und genau dieses Bild hatte ich immer vor Augen, wenn ich an diese Stadt dachte, die von Kanälen durchzogen wird und mit prächtigen Bauten aufwartet.
      Sicher, es stimmt auch: Die Architektur ist einmalig und man bekommt immer wieder ein Gefühl dafür, wie es hier einst vor hunderten von Jahren zugegangen sein mag. Man droht (im positiven Sinne) in dieser Atmosphäre zu versinken, wenn da nicht… wenn da nicht ein Desigualladen wäre, ein plumper Tourist, oder ein aufdringlicher Verkäufer, der es auf unbedarfte Touris abgesehen hat. Wenn da nicht die Quälerei mit den Pferdekutschen wäre, welche einen (für 70 Eur) durch die Stadt ziehen und dabei der absoluten Peinlichkeit aussetzen, einer dieser 08/15 Reisenden zu sein, denen alles vor Ort egal ist.
      Hin und wieder kann man es noch einmal ausblenden, noch einmal diesem Charme erliegen, bis man wieder blinkende Touristenfallen sichtet und sich verkauft fühlt. Es ist unecht, wie ein Disneyland für Senioren auf Koks, wo es an allen Ecken Futter, Bier und billige Belustigung gibt.
      Die Stadt war schön, die Menschen vor Ort weniger und leider wirkte sich meine Enttäuschung, die an diesem Tage neue Dimensionen erfuhr, auf die Qualität der Bilder aus. Es sind nicht meine besten Werke, aber: Auch die müssen gezeigt werden.

      1#

      2#

      3#

      4#

      5#

      6#

      7#

      8#

      9#

      10#

      11#

      12#

      13#
    • Lobo schrieb:

      aber vielleicht doch eine nette Idee (vorallem wenn man mal eine Urbexflaute hat, wie ich im Moment) - Städtetrips und die Fotos dazu.

      Sehr gute Idee :thumbsup1:

      Ich mache das ja schon länger, bin aber nicht so der Fotomensch.

      Mit dem Rad durch die Stadt, auch mal dahin wo es nicht so schön ist. Interessant die eigene Stadt so kennen zu lernen.
      Entweder da wo man noch nie gewesen ist oder wo man als Kind mal war.
      Heute bin ich herum gefahren wo ich vor vielen Monden immer herum gekurvt bin um bei der Bundeswehr den LKW Führerschein zu machen :thumbsup2:

      In fremden Städten herum radeln ist spannender, aber auch sehr anstrengend.
      Berlin oder Hamburg machen einen Kleinstädter völlig gaga :grins:

      Stadterkundung > the real urban exploring ;)
      Gruss Andreas



      Da ich Laktose und Gluten hervorragend vertrage, nehme ich mir ausgleichend im Zwischenmenschlichen Bereich einige Intoleranzen heraus.
    • jau, schönes thema! ich find städtefotografie auch ziemlich spannend, allerdings eher aus der minimalistisch-architektonischen sichtweise. das nehm ich mir auch in berlin immer wieder vor, hier gibts einfach so viel spannende viertel und tolle kontraste fernab von allen tourigegenden... man bräuchte einfach zwei wochenenden pro woche :rolleyes:
      Zwei AFD-Wähler bewerfen sich mit Stroh. Wie nennt man das?

      - Gedankenaustausch.