Polen - Oder-Warthe-Bogen

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  • Ich habe damals eine legale Tour mit Christel Focken gemacht. Was wir da in drei Tagen an Locations gesehen haben war schon fantastisch. Alleine ein Tag unter der Erde an der Burschener Schleife. Ausgiebig fotografieren mit Stativ ist kein Problem.
    Der "Ostwall" ist europäisches Fledermaus Schutzgebiet. Die Behörden sind nicht zimperlich mit Leuten die sie erwischen.
  • Bei der Focken kannst Du da auch immer noch etwas buchen (wenn sie nicht gerade nach dem Goldzug gräbt :biggrin1: ) auf der Seite Ostwall Reisen gibt es zB. eine Tour für ein ganzes WE
    ostwall-reisen.de/?Fuehrungen-…-Bogen/Wochendtour-im-OWB
    Immer ein Licht zur Hand, wenn die Finsternis am größten ist ........

    www.michler-web.de // www.militaerbauten.de

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  • Grundsätzlich würde mich der Ostwall schon auch mal "bitzeln", insbesondere der OWB .... die Frage ist halt nur, wie einen gemeinsamen Termin finden wo dann auch noch eine Aktion mit der Christel umsetzbar wäre... :/
    Ich denke das könnte sich eventuell schwierig gestalten! Das sich die gute Frau mit der Goldzugthematik nach meinem Empfinden ziemlich diskqualifiziert hat ist das eine, aber zumindest hat sie bez. des Ostwalles schon gewisse Vorteile und die Sache wäre auch nicht illegal ... hoffe ich zumindest ^^
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  • Hier noch ein weiterer Reiseveranstalter für Festungstouren.

    Wild Ost - Historytous

    Oder-Warthe-Bogen:

    historytours.de/Laender-A-Z/Po…e-Bogen-in-Polen::57.html

    Geschichtsreise zum Oder-Warthe-Bogen
    Der „Ostwall“ - die geheime unterirdische Festungsfront

    Diese Reise führt Sie ins Lebuser Land. Zwischen der Oder im Süden und der Warthe im Norden entstand an der ehemaligen Ostgrenze des „III. Reiches“ eines der größten zusammenhängenden Befestigungssysteme Europas - der Oder-Warthe-Bogen. Der “Ostwall”, wie die Festungsfront im Volksmund oft genannt wird, wartet mit einer Reihe von Superlativen auf, die wohl weltweit unübertroffen bleiben.

    Bereits von der Reichswehr in den 1920er Jahren geplant, sollten auf einer Frontlänge von ca. 90 Kilometern über 300 Bunker und Anlagen wie Festungsbrücken oder Stau- und Flutwerke errichtet werden. Da der Versailler Vertrag Festungsneubauten an den Landesgrenzen jedoch untersagte, begann der Bau erst 1935, nach der persönlichen Zustimmung Adolf Hitlers. Die Bauzeit sollte 15 Jahre betragen. Nach 3 Jahren wurden die Arbeiten abgebrochen, da der Krieg gegen Polen inzwischen beschlossen war, und die Kapazitäten für den Bau des Westwalles gebraucht wurden.

    Gemeinsam besichtigen wir die am besten erhaltenen Objekte und suchen in dem gewaltigen unterirdischen Versorgungssystem von über 32 Kilometer Länge langen nach den Spuren einer längst vergessenen Zeit. Die vielen Bunker, Kasernen, Bahnhöfe und Verbindungsgänge, in denen früher das Echo der Soldatenstiefel nachhallte, bewohnen heute nur noch Fledermäuse. Als Reservat Nietoperek ist der “Ostwall” das größte Winterschlafquartier für Fledermäuse in Europa.

    Heute, 70 Jahre nach Kriegsende, bedeckt die Natur eine Vielzahl der Festungswerke, die so oft nur schwer zu finden sind. Das umfangreiche Hintergrundwissen unserer Reiseleiter zu den Anlagen, den geschichtlichen Abläufen und zu den Begebenheiten am Rande lässt die Tour zu einer anschaulichen Reise in die Geschichte werden.

    Besichtigungen:
    • Festungsbrücken, Flut- und Stauanlagen im Südabschnitt
    • Panzerwerke in Südabschnitt des „Ostwall“
    • Panzerhindernisse, Feldstellungen und Panzerwerke im Zentralabschnitt
    • unterirdisches Versorgungssystem im Zentralabschnitt
    • Panzer-Werkgruppe Ludendorff im Nordabschnitt
  • xooxi schrieb:

    Könnt Ihr Infos geben über Zugänglichkeit der Werke und wie es sich mit der Bewachung, Polizei etc. verhält?
    Aus Erfahrung wissen wir - das kann sich täglich ändern. Gutes Kartenmaterial ist bei diesen riesigen Dimensionen sehr empfehlenswert. Man ist da unten selten allein und trifft auf die merkwürdigsten und nicht immer vertrauenserweckenden Gestalten.

    Damals, ca. 1998, sind wir zusammen mit polnischen Festungsfreunden durch einen mehr oder weniger offiziellen Eingang in der Burschener-Schleife eingestiegen. Wir wussten, dass in ca. 12 km Entfernung noch die recht gut erhaltenen Reste eines Maschinengranatwerfers zu finden sind. Das war unser Ziel. Unterwegs waren zwei, fast bis unter die Decke reichende Sperrgitter zu überwinden. Danach war alles nur noch reine Fleißarbeit. Das Bewusstsein, dass alle weiteren Eingänge sicher verschlossen sind, ist allgegenwärtig.

    Nachfolgend eine Reihe digitalisierter Dias und Bilder wie gewünscht als Mäusekino - Änderung vom 29.7.2019

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    Bild 1: Der damalige Eingang

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    Bild 2: Beim Übersteigen und durchzwängen durch eines der Sperrgitter

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    Bild 3: Einer der vielen Bahnhöfe - Aufstieg in den Warteraum

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    Bild 4: Einer der vielen Abzweige vom Hauptgang nach einem Bahnhof

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    Bild 5: Die Seitengänge sind in der Regel mit MG-Scharten gesichert.

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    Bild 6: Am Ende des Seitengangs der Aufgang zum Oberflächenwerk.

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    Bild 7: Die Betontreppen sind zwar abenteuerlich aber in der Regel noch begehbar.
    Die eisernen Treppen sind meistens in sich zusammengefallen.

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    Bild 8: Die Basis des Maschinengranatwerfers

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    Bild 9: Die Panzerkuppel des Granatwerfers

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    Bild 10: Die Steigleitung des Festungsflammenwerfers

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    Bild 11: Die Bedienplattform des Flammenwerfers

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    Bild 12: Die Gänge können auch recht nass sein.

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    Bild 13-15: Wieder an der Oberfläche, eines der Panzerwerke
  • Wow.
    Idwe die Bilder sind ja Hammer!!
    An so einer Tour wäre ich auch interessiert.
    Also wenn ihr (klaumich, Xooxi) noch 1 bis 2 Personen mitnehmen wollt und sich ein passender Termin findet wäre ich sehr gerne dabei.

    Gruß Uwe

    taunusbär schrieb:

    Der "Ostwall" ist europäischen Fledermaus Schutzgebiet. Die Behörden sind nicht zimperlich mit Leuten die sie erwischen.
    Gilt das ganzjährig oder nur zur Schutzzeit?
    Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich gerade vor demnächst zu leben.

    Jonathan Swift 1667-1745
  • Ich hab auch mal ne email Anfrage an Ostwall.info geschickt, auch wegen diesem Thema. Weil vor der Fledermausschutz Zeit würde es bei mir auch eng werden. Ich sag auch Bescheid. :)
    Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich gerade vor demnächst zu leben.

    Jonathan Swift 1667-1745
  • Ich war vor ein paar Jahren auch mal am Nordwerk, kann mich aber nur noch an ätzende Stechmücken erinnern, und dass ich nirgends rein gekommen bin. Über der erde wurde hier aber auch einiges zurückgebaut, oder nie fertiggestellt. Eine recht große Betonplatte, aus der überall Eisen herausragt ist fast alles, was man noch sieht.
    Irgendwie ist das aber touristisch erschlossen mit einem untertage Wanderpfad, welcher leider geschlossen war bei meinem Besuch.

    Generell ist Polen aber nie verkehrt. Ich denke, ich werde Ende nächster Woche auch wieder neues Material haben, was ich hier zeigen kann.

    Vielleicht bringen dir die Bilder noch etwas:
    Dateien
    • OWB-1.jpg

      (2 MB, 101 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • OWB-2.jpg

      (953,77 kB, 99 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • OWB-3.jpg

      (915,28 kB, 98 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • OWB-4.jpg

      (1,04 MB, 98 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Wir sind nur Gäste, dort wo niemand mehr Gäste empfängt.
    - wasted-lands.de -
  • Ein paar Jahre her war es noch sehr einfach um die Werke und die Hohlgänge von innen zu sehen. Das geht ohne Probleme, man muss nur wissen wo die Eingänge sind, aber das ist auch nicht schwierig wenn man vorab etwas recherchiert. Ich habe vor, nächstes Jahr wieder dorthin zu fahren. Nicht nur wegen der OWB, sondern auch wegen einige U-Verlagerungen.
    Bitte verzeihen Sie mich meine Rechtschreibungsfehler, Deutsch ist nicht meine Muttersprache. ;)
  • Bilbo schrieb:

    An so einer Tour wäre ich auch interessiert.
    Also wenn ihr (klaumich, Xooxi) noch 1 bis 2 Personen mitnehmen wollt und sich ein passender Termin findet wäre ich sehr gerne dabei.

    Bilbo schrieb:

    Ich habe Rückmeldung von Frau Focken bekommen.
    Die Führungen finden bei ihr wohl ganzjährig statt, sind bis 1. Oktober ausgebucht.
    mir wäre das im nächsten Jahr so oder so sympatischer, da könnte man in Ruhe vorplanen und ab Oktober ist das mit Grillen und so auch eher :wazunge2:
    Ich kann die Christel dann gerne auch noch mal anschreiben, hatte wie gesagt schon einige Male Kontakt mit ihr :walächeln1:
    Immer ein Licht zur Hand, wenn die Finsternis am größten ist ........

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  • klaumich schrieb:

    mir wäre das im nächsten Jahr so oder so sympatischer, da könnte man in Ruhe vorplanen und ab Oktober ist das mit Grillen und so auch eher
    Ich kann die Christel dann gerne auch noch mal anschreiben, hatte wie gesagt schon einige Male Kontakt mit ihr
    Klingt gut, übers Knie brechen muss ja auch nicht sein.
    Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich gerade vor demnächst zu leben.

    Jonathan Swift 1667-1745